Der mythologische Ursprung der Myrobalanen spiegelt sich in allen asiatischen Kulturen in verschiedenen Bildern, Legenden und Skulpturen. Am deutlichsten ist dabei die
buddhistische Überlieferung Tibets, die den historischen Buddha bei der Darlegung seiner gesundheitlichen Belehrungen als den sogenannten "König des Heilens" bezeichnet.In dieser Darstellung hält der Meister der Meditation einen fruchttragenden Myrobalan-Zweig in seiner rechten Hand. Die Linke hält eine Almosenschale mit dem "Nektar der Unsterblichkeit", eine weinartige kostbare Zubereitung auf der Basis von Myrobalan.
Zeugen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen waren anwesend, als der Buddha gegen Ende seiner Lehrtätigkeit in der Lichtenergieform des heilenden "Medizinbuddha" erschien und dabei die drei Geistesgifte sowie die fünf Natur-Elemente als die Grundlage der universalen Medizin darlegte.
Dieses Ereignis bildet das Basiskonzept vieler bis heute in weiten Teilen unverstandener asiatischer Naturheilkonzepte auf spiritueller Grundlage. Auch die alte europäische Medizin war bis zum Einzug der Chemie dem über Griechen, Araber und Römer überlieferten Grundmuster dieser Heilslehre treu, ohne sich dessen bewusst zu sein. Der von den materiell orientierten Wissenschaften nicht nachvollziehbare humorale und energetische Bauplan des menschlichen Körpers, entsprechend der Lehre des Buddha, bildet z.B. auch die Grundlage solcher bis heute von der Schulmedizin unverstandenen, aber wirksamen Methoden wie z.B. Shiatsu oder Akupunktur.
Die Präsentation der Arura-Myrobalanfrucht in der Hand des Buddha ist ein Schlüssel zu den tieferen Aspekten der asiatischen Medizin-Belehrungen. Es gibt sieben leicht unterschiedliche Formen des Arura-Myrobalans, die achte ist eine Form konzentrierten Lichts, die nur von Menschen wahrgenommen werden kann, die sich bereits auf einer hohen Verwirklichungsstufe befinden.







